Samstag, 20. August, 15.00–15.50 Uhr


Lesung von Studierenden der SAL


Lischetti-Brunnen / Rathaushalle (bei Schlechtwetter)
SAL Höhere Fachschule für Sprachberufe
Moderation: Raphael Urweider

Ein Schreiblehrgang, der das Schreiben als Handwerk lehrt, offen für alle Altersgruppen, Genres, Gender und Geschlechter, wenn nur die Lust am Erzählen und am Spiel mit den Möglichkeiten vorhanden ist: So wird literarisches Schreiben seit 2007 an der SAL, der Höheren Fachschule für Sprachberufe in Zürich, unterrichtet. Im Mittelpunkt steht das Überschreiten von Grenzen: zwischen Erfunden und Wirklich, Wahr und Wahrscheinlich. Dabei verschieben sich auch die Grenzen der Selbsteinschätzung. Einige Studierende kommen als Lyriker, versuchen sich an Texten fürs Theater, um schliesslich den Roman in Angriff zu nehmen, – jenen, den sie schon immer schreiben wollten, aber sich nicht getraut haben zu fragen, wie das geht. Andere wiederum entdecken beim Erzählen ihre Lust an Sprachspielen, Klängen und Rhythmen und wenden sich ganz dem Lyrischen zu. Oder sie beginnen fürs Theater oder fürs Radio zu schreiben und begeistern bald sich und andere mit Figuren und Dialogen, die vermutlich schon die ganze Zeit da waren, sich aber im Verborgenen hielten – bis eine beiläufig formulierte Frage oder eine leise Idee sie ermutigte, herauszutreten und sich dem Publikum zu stellen.
Die fünf Autorinnen und SAL-Studentinnen sind literarische Grenzgängerinnen. Sie verstehen sich gut auf das Spiel mit Worten, Klängen, Geschichten und Möglichkeiten – und auch darauf, ihre Spielfreude mit dem Publikum zu teilen.



Mladen Jandrlic, Lehrgangsleiter